Wie ich auf den Hund kam...

Vor Jahren habe ich bei einer Jagdeinladung in Mecklenburg-Vorpommern den Kleinen Münsterländer als Jagdhund kennengelernt. Es handelte sich um Amor vom Eichenkamp. Ich war zuerst beeindruckt, wie scharf dieser in Süddeutschland eher unbekannte Hund, auf Sauen ist. Am Abend beim Schüsseltreiben zeigte der selbe Hund, wie verschmust und umgänglich er sein kann. Nachdem Amor im darauffolgenden Jahr vor meinen Augen einem Jäger, der von einer Sau angenommen wurde, buchstäblich das Leben gerettet hat, wußte ich: Ein Kleiner Münsterländer soll es werden!

 

Nach anfänglichen Zweifeln, ob ich es schaffen könnte trotz meiner Unerfahrenheit einen Jagdhund auszubilden, entschied ich mich jedoch mich dieser Aufgabe zu stellen. Nachdem ich alles was ich an Fachliteratur in die Finger bekam gelesen hatte, bekam ich gerade in der ersten Zeit sehr viel Unterstützung von Jagdfreunden und Hundeführern, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Durch die Verbandsprüfungen rutschte ich immer weiter in die Arbeit mit dem Hund hinein, so dass ich nach bestandener VGP Richteranwärter wurde. Die Prüfung zum Verbandsrichter habe ich dann am 10.03.2013 bestanden.

 

 

Ich möchte auf keinen Fall die Erlebnisse der letzten Jahre mit meinem Hund missen. Sei es auf der Jagd oder auf diversen Prüfungen. Erzählen könnte ich an dieser Stelle stundenlang.

 

Der Kleine Münsterländer hat mein Leben verändert und ích hoffe, dass ich noch viele schöne Hundeerlebnisse erfahren darf...